Chat macht süchtig
Chatten ist ein weit verbreitetes Hobby bei
Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Man kommuniziert auf diversen
Internet-Oberflächen, wie chatfun.de oder chatworld.de mit
unekannten, aber auch bekannten Mitmenschen. Im Chat ist man frei
und fühlt sich sicher. Darum teilt man einem Jeden Unbekannten
seine Lebensgeschichte mit und hat damit was zutun. Ein wirklich
sinnloser Zeitvertreib. Die Jugendlichen sollten sich heutzutage
mit ihren realen Freunden treffen, was unternehmen und Spaß haben
anstatt im Chat auf meist auch sehr unseriöse Leute zu treffen, die
in solchen Chatrooms ganz anderes im Sinn haben, als es der
eigentlich Chat beschreibt.
Chat im Internet
Heutzutage gibt es viele Formen vom Chat. Beispielsweise den
face2face-Chat. Bei dieser Variante chatten 2 Personen miteinander
unter Ausschluss aller anderen Chatter. Um auch ungestört zu sein,
betreten die Chatpartner eine sogenannte Separé, was aus dem
französischen kommt und soviel heißt wie: Einzelraum. Dann gibt es
den Massen-Chat, beispielsweise den
Chat mit
China, mit bis zu 30 Leute sind in einem Chatroom- meist
kennt der Eine den Anderen nicht - und tauschen sich, beispielsweise zum Thema
Drakensang, aus.
Angefangen wird meist mit einem banalen: Hi, wie gehts? Die Gefahr
daran liegt bei den Jugendlichen. Man fängt an mit einer Person zu
chatten. Man chattet sehr lange mit dieser Person. Nimmt dazu
Abstand vom Massen-Chat und fügt sich gegenseitig bei einer
Kommunikationsoberfläche, namens ICQ hinzu. Da chatten man weiter,
lernt sich (angeblich besser) kennen und es soll vorgekommen sein,
dass sich Jugendliche via Chat ineinander verliebt haben. So
existieren heutzutage mehrere hunderte Beziehungen, die alleine
über Chat geführt werden. Damit lernen die Jugendlichen die falsche
Seite der Liebe kennen und werden ispäter unfähig sein, eine
richtige und reale Beziehung führen zu können.
Der Chat und seine Auswirkungen
Viele Jugendliche haben den Bezug zur Realität verloren,
verschlechtern sich in der Schule weil der Rucksack sofort in die
Ecke geworfen wird, wenn man Zuhause ankommt. Dann wird der
Computer hoch gefahren und der Nachmittag beginnt. Man loggt sich
beim Chat ein und ist dann in seiner Welt. Im Chat befinden sich
meist Leute, die in der Realität wenig bis keine Freunde haben und
damit natürlich völlig vereinsamt Jemanden suchen, der einem auch
zuhört. Im Chat interessiert sich niemand für Aussehen oder
Gebrechen. und wenn das doch der Fall sein sollte, dann wird eben
mal gelogen, um nicht ignoriert zu werden. Reale Freunde sind für
einen da. Sie stehen Dir in schlechten Zeiten bei und haben immer
ein offenes Ohr für Dich. Und darin besteht die Sucht. Unreale
Chat-Freunde sind auch für einen da. Deswegen sitzt man lieber mit
Selbigem vor dem Computer als sich draußen um die Realität zu
kümmern.